zu Industrieklettern
seilzugangstechnik
• Seilzugangstechniken sind alle Verfahren, bei denen der Anwender sich an Seilen oder Verbindungsmitteln als Trag und Sicherungssysteme, redundant gesichert, horizontal oder vertikal fortbewegt und positioniert. Seilunterstützte Arbeiten sind Techniken, bei denen sich ein Anwender an einem Tragsystem vertikal nach unten oder oben fortbewegt, um einen Arbeitsplatz zu erreichen und sich an diesem zu positionieren.
• Horizontale Sicherungsseile bzw. Seilgeländer sind eine Anwendung, bei der sich ein Industriekletterer auf einer Struktur horizontal fortbewegt und dabei an einem - zwischen mindestens zwei Ankerpunkten - gespannten Seil sichert (z.B. die Fortbewegung auf Dachträgern oder Gitterträgern).
Traversieren mit zwei Systemen (Positionierung und Sicherung in der Lifeline) ist eine Technik, bei der sich ein Anwender mit zwei Systemen von einem Anschlagpunkt zum anderen fortbewegt. Diese Systeme können abwechselnd be- und entlastet werden.
• Fortbewegung unter einer horizontalen Struktur ist eine Technik, bei der man sich unter einer Struktur hängend horizontal fortbewegt. Die Positionierung erfolgt dabei über zwei Verbindungsmittel, ein zusätzliches Verbindungsmittel gewährleistet die Redundanz beim Umhängen, sofern nicht eine andere Sicherung verwendet werden kann. Der Einsatz einer Trittschlinge zum ergonomischen Fortbewegen wird empfohlen. (z.B. die horizontale Fortbewegung unter Trägern einer Dachkonstruktion).
• Seilbahnsysteme sind Techniken, bei denen sich ein Anwender an zwei freihängend zwischen zwei Ankerpunkten installierten Seilen, unabhängig von einer Struktur, fortbewegt. Die Seilstrecken können horizontal oder schräg verlaufen. Zusätzlich zu den redundanten Seilstrecken muss mindestens ein Kontroll- bzw. Führungsseil installiert werden, an dem sich der Kletterer aktiv ablässt oder passiv abgelassen wird. Eine typische Anwendung ist die Rettung oder Selbstrettung von hohen Gebäuden oder Konstruktionen zum Boden, bei denen ein direktes Abseilen nicht möglich ist.
• Vorstieg ist eine fortgeschrittene Technik, die nur ein hochqualifizierter Industriekletterer mit spezieller Ausrüstung ausführen kann und darf. Dabei klettert der Industriekletterer kurze Distanzen vertikal nach oben und übersteigt seinen Ankerpunkt, bevor er sich wieder an einem Ankerpunkt fixiert oder eine Zwischensicherung aufbauen kann. Dies kann selbstgesichert z.B. mit energieabsorbierenden Verbindungsmitteln oder fremdgesichert durch einen zweiten Industriekletterer erfolgen (z.B. Besteigen eines Schornsteins oder eines Gittermasten)
• Horizontale Sicherungsseile bzw. Seilgeländer sind eine Anwendung, bei der sich ein Industriekletterer auf einer Struktur horizontal fortbewegt und dabei an einem - zwischen mindestens zwei Ankerpunkten - gespannten Seil sichert (z.B. die Fortbewegung auf Dachträgern oder Gitterträgern).
Traversieren mit zwei Systemen (Positionierung und Sicherung in der Lifeline) ist eine Technik, bei der sich ein Anwender mit zwei Systemen von einem Anschlagpunkt zum anderen fortbewegt. Diese Systeme können abwechselnd be- und entlastet werden.
• Fortbewegung unter einer horizontalen Struktur ist eine Technik, bei der man sich unter einer Struktur hängend horizontal fortbewegt. Die Positionierung erfolgt dabei über zwei Verbindungsmittel, ein zusätzliches Verbindungsmittel gewährleistet die Redundanz beim Umhängen, sofern nicht eine andere Sicherung verwendet werden kann. Der Einsatz einer Trittschlinge zum ergonomischen Fortbewegen wird empfohlen. (z.B. die horizontale Fortbewegung unter Trägern einer Dachkonstruktion).
• Seilbahnsysteme sind Techniken, bei denen sich ein Anwender an zwei freihängend zwischen zwei Ankerpunkten installierten Seilen, unabhängig von einer Struktur, fortbewegt. Die Seilstrecken können horizontal oder schräg verlaufen. Zusätzlich zu den redundanten Seilstrecken muss mindestens ein Kontroll- bzw. Führungsseil installiert werden, an dem sich der Kletterer aktiv ablässt oder passiv abgelassen wird. Eine typische Anwendung ist die Rettung oder Selbstrettung von hohen Gebäuden oder Konstruktionen zum Boden, bei denen ein direktes Abseilen nicht möglich ist.
• Vorstieg ist eine fortgeschrittene Technik, die nur ein hochqualifizierter Industriekletterer mit spezieller Ausrüstung ausführen kann und darf. Dabei klettert der Industriekletterer kurze Distanzen vertikal nach oben und übersteigt seinen Ankerpunkt, bevor er sich wieder an einem Ankerpunkt fixiert oder eine Zwischensicherung aufbauen kann. Dies kann selbstgesichert z.B. mit energieabsorbierenden Verbindungsmitteln oder fremdgesichert durch einen zweiten Industriekletterer erfolgen (z.B. Besteigen eines Schornsteins oder eines Gittermasten)